P. Stephan Ch. Kessler SJ

Regens

Stephan Kessler, Jahrgang 1959, ist in der saarländischen Gemeinde Schwalbach aufgewachsen. Nach der Grundschule besuchte er das Gymnasium entsprechend einer Familientradition in Sasbach (Baden). Vor und während der Studienzeit führten Reiselust und das Interesse an fremden Kulturen in verschiedene Länder des Orient. Sozialarbeit in Indien weckt die Frage nach dem eigenen Platz in der Welt und auch der Religion. Daraus ergaben sich die Schwerpunkte für die Studienzeit: Theologie, Geschichte und Sprachen in Freiburg im Breisgau und Dublin. Auf die Höhen akademischer Theorie folgt die Arbeit in der Krankenpflege als Zivildienstleistender in München. Mit 27 Jahren erfolgt der Eintritt in die Gesellschaft Jesu: Noviziat in Nürnberg, Philosophie in München, theologische Aufbaustudien in Innsbruck. Nach Promotion mit einer Arbeit im Bereich antiker christlicher Literatur und der Weihe zum Priester folgten Einsätze in der Jugendpastoral und in der Wissenschaft. Ab 2001 in der Ausbildung, zuerst ordensintern als Ausbildungspräfekt, ab 2005 als Regens des überdiözesanen Priesterseminars Sankt Georgen und Dozent der dortigen Hochschule.
Das Schönste an meinem derzeitigen Beruf: Sehen zu dürfen, wie Menschen wachsen und ihren ganz persönlichen Ort finden.

Ausgewählte Publikationen

Priesterlich werden. Eine Herausforderung für Kleriker und Laien (Ignatianische Impulse 43), zusammen mit Medard Kehl, Würzburg 2010.

„Freunde im Herrn“: Das Freundschaftsideal des Ignatius von Loyola. Die Spannung zwischen Freundschaft und Sendung als Ferment kirchlicher Erneuerung, in: Internationale Katholische Zeitschrift Communio 36 (2007) 258-269.

Gregory the Great: A Figure of Tradition and Transition in Church Exegesis, in: Hebrew Bible/Old Testament. The history of its interpretation 1/2, M. Sæbø (Hg.), Göttingen 2000, 135-147.

Die „Geistlichen Übungen“ des Ignatius von Loyola und die Studienordnung der Jesuiten. Pädagogik aus den Exerzitien, in: Ignatius von Loyola und die Pädagogik der Jesuiten. Ein Modell für Schule und Persönlichkeitsbildung, H. Schöndorf - R. Funiok (Hg.), Donauwörth 2000, 44-53.