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Kollegs- und Seminarkirche des hl. Georg |
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Die Kollegs- und Seminarkirche des hl. Georg wurde von den Architekten Prof. Ernst Studer und Gottlieb Studer aus Zürich entworfen. Am 24. April 1993 wurde der konsequent moderne Kirchenraum im Auftrag des Limburger Diözesanbischofs Dr. Franz Kamphaus von Weihbischof Gerhard Pieschl geweiht. Der ovale Grundriss weist zwei Brennpunkte auf, in denen Altar und Tabernakel einander gegenüberstehen, die von Ulrich Rückriem gestaltet sind. Dazwischen befinden sich Orgel und Sakristei. Zwei Motive bestimmen den Raumeindruck: Das Licht, das durch eine Öffnung in der Decke die geschwungene Rückwand beleuchtet und somit die Tageszeiten abbildet, und die Raum-Geometrie. Die Maße und Anordnungen von Altar, Bänken, Fenstern und Bodenplatten sind alle aufeinander abgestimmt und bezogen. Das nüchtern-sachliche Gesamtbild versinnbildlicht das Motto der Hochschule "Pietati et Sapientiae – Für Frömmigkeit und Wissenschaft“. Eine architektonische Besonderheit sind die "Durchblicke", die durch die verschiedenen baulichen Strukturen aus jedem Blickwinkel ein Durchlass nach außen offen lassen. Das Seminarkreuz trägt einen lombardischen Kruzifixus aus dem 16. Jahrhundert. Weitere Bilder finden Sie in der gleichnamigen Fotogalerie.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. Juli 2008 um 09:42 Uhr |