Willkommen auf der Homepage des Priesterseminars

Wir könnten auch sagen "Moin Moin", "Grüß Gott" oder "Hallo" … denn die Studenten des Priesterseminars in Frankfurt kommen von der Kieler Förde bis zur vitalen Rhein-Main Region. Sie stammen aus norddeutschen Hansestädten oder sind in den ländlichen Gebieten Mecklenburgs, des Rhein- bzw. des Emslands zu Hause. Das Priesterseminar Sankt Georgen ist eine Ausbildungsstätte für Männer mit dem Berufsziel Priester aus verschiedenen deutschen Bistümern. Es steht in der Verantwortung des Jesuitenordens. In der Bildungstradition dieser Gemeinschaft ist Seelsorge aus geistlicher Erfahrung und intellektueller Redlichkeit Programm. Unser Seminar will ein Ort der Klärung, der Ausbildung und des persönlichen Wachstums für künftige Priester sein. Ist Ihr Interesse geweckt? Dann klicken Sie einfach weiter. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren virtuellen Besuch bei uns.

Pater Stephan Kessler S.J.
Regens und Dozent

Was bedeuten die Schriftzeichen auf dem Bannerbild? Interessierte finden des Rätsels Lösung unter: Verschiedenes / FAQs



Ein Ja! das tragen will PDF Drucken E-Mail

Die Seminargemeinschaft von Sankt Georgen freut sich für und mit
Markus Brinker (OS), Daniel Engels und Michael Löw (beide LM)
über die Annahme unter die Kandidaten für das Weiheamt durch Bischof Franz-Josef Bode.

Möge das Ja!, dass ihr der Kirche bei der Feier der Admissio gegeben habt euch auch auf eurem weiteren Lebens- und Glaubensweg tragen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 25. Juni 2009 um 22:39 Uhr
 
Priesterweihen 2009 PDF Drucken E-Mail

Am Pfingstwochenende finden in den zu Sankt Georgen gehörenden (Erz-)Diözesen die Priesterweihen statt. Im Gebet wissen wir uns besonders mit den Alt-Sankt Georgenern verbunde, wünschen ihnen von ganzem Herzen Gottes Segen und viel beGeisterung für den Dienst an den Menschen.

 
Diakonweihen 2009 PDF Drucken E-Mail

In den zu Sankt Georgen gehörenden Bistümern finden am kommenden Samstag, 28.März 2009 die Diakonweihen statt.

Wir freuen uns, dass auch die Seminaristen, die von der Offenbacher Landstraße sich mit Richtung Pastoralseminar in Hamburg aufgebrochen sind, nun in ihren Heimatbistümern zu Diakonen geweiht werden.

Für das Erzbistum Hamburg:

Noel-Hendrik Klentze

Für das Bistum Hildesheim:  [Bericht von der Weihe]

Martin Tigges
Stefan Mispagel

Für das Bistum Limburg:  [Bericht von der Weihe]

Marc Stenger
Thomas de Beyer
Joachim Wiechmann

Für das Bistum Osnabrück:  [Bericht von der Weihe]

Ralf Wellbrock

Auch im Bistum Aachen werden drei junge Männer zu Diakonen geweiht.

Nach der einjährigen Diakonatszeit soll im Frühsommer die Priesterweihe folgen.
Wir wünschen den Mitbrüdern Gottes Segen für den nun anstehenden Dienst in der Pfarrei und an den Menschen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. März 2009 um 22:23 Uhr
 
Semesterstart Sommersemester 2009 PDF Drucken E-Mail

Am Abend des 22. April 2009 begrüßte Regens P. Kessler die Hausgemeinschaft zum Start des Sommersemesters 2009.

Pünktlich zur gemeinsamen Eucharistiefeier in der Seminarkirche (mit P. Wendelin Köster als Hauptelebranten) trafen die Seminaristen für das neue Studiensemester in Frankfurt ein.
P. Kessler begrüßte in seiner Ansprache im Anschluss an den Gottesdienst vor allem die neuem Mitbrüder Grzegorz Dołęga und Radoslaw Jaworski (beide für das Bistum Limburg) und Christian Kuzior (Erzbistum Hamburg) sowie zurück aus den Freisemestern Stefan Herr (Bistum Hildesheim). Desweiteren richteten der neue Rektor des Kollegs Sankt Georgen P. Wendelin Köster und der scheidende Seminarsprecher Christian Fahl beim traditionellen Eröffnungsapéritif einige Worte an die versammelte Seminargemeinschaft.

Das gemeinsame Abendessen rundete den ersten Abend nach der vorlesungsfreien Zeit ab. So kann der Studienalltag beginnen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 25. April 2009 um 09:42 Uhr
 
Semesterabschluss WS 2008/09 PDF Drucken E-Mail

Ansprache von P. Regens Stephan Kessler beim Abschlussapéritif der Gemeinschaft des Priesterseminars Sankt Georgen am letzten Vorlesungstag im Wintersemester 2008/09

Wer die politischen Ereignisse der letzten Wochen aufmerksam verfolgt hat, dem ist im Blick auf die Kirche einiges zugemutet worden. Selten hat ein kirchlicher Vorgang die Öffentlichkeit so bewegt wie die Aufhebung der Exkommunikation der vier widerrechtlich von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe durch Papst Benedikt XVI. Zusammen mit den unhaltbaren und untragbaren Äußerungen zur Schoa hatte sich eine Situation ergeben, die auch in Sankt Georgen Irritationen ausgelöst hat. Ich möchte den zu vielen zum Teil aufgeregten, aber auch zu den vielen klugen Stellungnahmen keine neue hinzufügen. Stellvertretend verweise ich auf die Positionen der Bischöfe, der "Sankt Georgener" Bistümer und die Erklärung des Professoriums unserer Hochschule. Ich möchte die entstandene Situation nutzen, etwas zum Fühlen in und mit der Kirche in diesen bewegten Tagen zu sagen und auf die Ausbildungswirklichkeit unseres Priesterseminars zu beziehen. Es geht um das Gefühl mit und in der Kirche von Heute in all ihren Spannungen: „das wahre Fühlen, das wir in der streitenden Kirche haben sollen“ wie es Ignatius in den Geistlichen Übungen der Exerzitien ausdrückt (352). Es geht um das „sentire in Ecclesia“ wofür Sankt Georgen und wir in diesem Seminar stehen.

Klares Votum für Sankt Georgen als Priesterseminar in der Tradition der Kirche und des 2. Vaticanum

Die Ausbildung in Sankt Georgen, theologisch-intellektuel und geistlich, steht auf der Grundlage der kirchlichen Überlieferung: Wir sind ein Priesterseminar in der Tradition aller Konzilien und besonders des 2. Vaticanum. Auf diese Kirchlichkeit haben Sie als Studierende ein Recht und das wollen der Papst und Ihre Bischöfe. Dagegen stehen jedoch Kernaussagen der Bewegung um Erzbischof Lefebvre. Zentrale Werte der kirchlichen Lehre werden dort einseitig ausgelegt und die Grunddaten der Moderne abgelehnt.
Die Traditionalisten stehen:
- Gegen die Kollegialität der Bischöfe
- Gegen den Dialog der Religionen, die Ökumene der christlichen Konfessionen und gegen das Menschenrecht der Religionsfreiheit
- Gegen das neu gewonnene Verhältnis der Kirche zu den Söhnen und Töchtern des ersten Bundes, den Juden.
In traditionalistischen Kreise wird behauptet, wer eine Synagoge betrete, stehe auf dem Boden der Gottesmörder; wer das ökumenische Gespräch suche, relativiere den Wahrheitsanspruch der Kirche; wer der Kollegialität das Wort rede, unterminiere die hierarchische Ordnung der Kirche … Solche Thesen haben in Sankt Georgen keinen Ort.  Als Priesterseminar stehen wir gegen derartige traditionalistische Verkürzungen. In der Tradition des 2. Vaticanum stehen wir für:
-  Einen kollegialen und partizipativen Führungs- und Leitungsstil im Priesterseminar, ohne Autoritäten zu verwischen. Als Seminaristen dieses Hauses sind Sie anders als nach der Ordnung des Trienter Seminars nicht Objekt eines Ausbildungsgangs, sondern Subjekt Ihrer persönlichen Formatio. Das beweisen Sie durch Ihr konsequentes Gestalten des Seminaralltags und Ihre Mitarbeit in der Seminarvertretung.
- Dialog der Religionen und Ökumene bedeuten in der konsequent katholischen Seminarausbildung von Sankt Georgen Offenheit für eine plurale Welt. Es geht hier angesichts der Komplexität der Moderne und der vielen Religionen nicht um einen Marsch in ein konfessionelles Ghetto. In gut jesuitischer Tradition möchten wir  missionarischen Geist lernen und Inkulturation pflegen.
- Das neue Verhältnis der Kirche zu den Juden, ist nach Jahrhunderten der Missachtung ein integraler Bestandteil unserer Theologie und unseres Kircheseins geworden. Wir stehen in Sankt Georgen gegen alle Dimensionen von menschenverachtendem Rassismus und auch innerkirchlich gegen subtile Formen eines nicht evangeliumsgemäßen Klerikalismus.
Nicht jeder, der in diesen Tagen die Kirche kritisiert, hat deswegen schon Recht. Aber daraus folgt nicht, dass es keinen Anlass gäbe, nachdenklich zu werden über uns selbst als Kirche, nicht zuletzt hier in Sankt Georgen und im Priesterseminar. Es wäre ein Gewinn für die Kirche und für die Welt, wenn aus der Entscheidung des Vatikans ein geistvolles Nachdenken wachsen würde und ein neues „sentire in Ecclesia“ entsteht. Um dieses Fühlen in und mit der Kirche zu lernen, sind wir im Seminar und in dieser Gesinnung weiß ich mich Ihnen für Ihr vielfältiges Engagement dankbar verbunden. Ich wünsche Ihnen gute Prüfungen und eine erfüllte vorlesungsfreie Zeit.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. März 2009 um 16:20 Uhr
 
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