Willkommen auf der Homepage des Priesterseminars

Wir könnten auch sagen "Moin Moin", "Grüß Gott" oder "Hallo" … denn die Studenten des Priesterseminars in Frankfurt kommen von der Kieler Förde bis zur vitalen Rhein-Main Region. Sie stammen aus norddeutschen Hansestädten oder sind in den ländlichen Gebieten Mecklenburgs, des Rhein- bzw. des Emslands zu Hause. Das Priesterseminar Sankt Georgen ist eine Ausbildungsstätte für Männer mit dem Berufsziel Priester aus verschiedenen deutschen Bistümern. Es steht in der Verantwortung des Jesuitenordens. In der Bildungstradition dieser Gemeinschaft ist Seelsorge aus geistlicher Erfahrung und intellektueller Redlichkeit Programm. Unser Seminar will ein Ort der Klärung, der Ausbildung und des persönlichen Wachstums für künftige Priester sein. Ist Ihr Interesse geweckt? Dann klicken Sie einfach weiter. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren virtuellen Besuch bei uns.

Pater Stephan Kessler S.J.
Regens und Dozent

Was bedeuten die Schriftzeichen auf dem Bannerbild? Interessierte finden des Rätsels Lösung unter: Verschiedenes / FAQs



Sommer und letzte Prüfungen... PDF Drucken E-Mail
...wenn diese geschafft sind, kann der Sommer wirklich kommen. Obwohl das Lernen eigentlich niemals aufhört,Park von Sankt Georgen ergeben sich für die vorlesungsfreie Zeit andere Schwerpunkte als im Seminaralltag. Vier Alumnen beenden Ihr Studium mit der Diplomprüfung und rüsten für den Hamburger Pastoralkurs bzw. Praktika. Andere werden über den Sommer Intensivkurse für die klassischen Sprachen belegen bzw. Diplom- oder Seminararbeiten fertigstellen oder für ein bis zwei Semester in die Externitas an eine andere Fakultät gehen: Erfurt, Freiburg i. Br., Innsbruck, London, Regensburg, Roma. Für das neue Studienjahr rechnen wir mit sieben Neuen und zwei Rückkehrern aus der Externitas, so dass 31 Alumnen in Sankt Georgen und elf Seminaristen im Außenstudium sein werden. Der propädeutische Vorkurs der Neuen beginnt am 16. September in Haus HohenEichen bei Dresden und der Seminaralltag am 17. Oktober.
Bis dahin allen, die dem Priesterseminar Sankt Georgen verbunden sind, einen sonnigen und vor allem auch erholsamen Sommer. Ganz  im Sinne der lebenspraktischen Weisung des Ignatius von Loyola (Brief vom 07.04.1554), nach der Erholung Gebet ist!:
„Wendet also jede geistliche Übung sehr maßvoll an und bedenkt, dass die geordnete Erholung auch Gebet ist und ihr damit Gott unserem Herrn gefallt.“
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. Juli 2010 um 15:30 Uhr
 
"Priesterlich werden" - Buchbeitrag aus Sankt Georgen PDF Drucken E-Mail

(C) Echter VerlagZu den im Priesterjahr aufgeworfenen Fragen und Anregungen erscheint ein Buch aus Sankt Georgen. Die Patres Kehl und Kessler legen aus der Perspektive der Theologie, aber vor allem als Praktiker in Sachen Theologen- und Priesterausbildung ein Plädoyer für das Priesterliche in der Kirche vor.
Priester werden verehrt als Männer Gottes, gleichzeitig als Relikte einer untergehenden Welt verachtet. Ihre Lebensform ist nicht zuletzt auch innerkirchlich umstritten. Angesichts einer Banalisierung des priesterlichen Dienstes durch kirchenamtliche Reduktion auf Strukturen und Verwaltung bei gleichzeitiger Tendenz zu einer nicht selten rückwärtsgewandten  Überhöhung geht es um Unterscheidung und Veränderung. Ein nüchterner Blick auf die Realität des Priesterlichen, der auch Fragen wie Gläubigen- bzw. Gemeindemangel, sexualisierte Gewalt in der Seelsorge oder große pastorale Räume nicht ausschließt, möchte Entwicklungslinien für den priesterlichen Dienst aufzeigen. Das Buch gibt praktische Anregungen wie geweihte Amtsträger und Laien ihre jeweilige priesterliche Berufung gestalten können.  
Aus ignatianischer Perspektive und auf dem Hintergrund ihrer Erfahrungen in Hochschule und Priesterseminar entwickeln die Autoren Perspektiven: Sie skizzieren Wege, wie die Kirche als Ganze priesterlich wird und wie „geistliche Menschen als menschliche Geistliche“  (K. Hillenbrand) überzeugender Priester sein können.


MEDARD KEHL UND STEPHAN CH. KESSLER,
Priesterlich werden. Anspruch für Laien und Kleriker
(Ignatianische Impulse 43),
Würzburg: Echter 2010, 96 S.
ISBN 978-3-429-03220-3
8,90 EUR

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. Juli 2010 um 10:40 Uhr
 
Admissio 2010 PDF Drucken E-Mail

Die Seminargemeinschaft von Sankt Georgen freut sich für und mit
Jan Gerrit Engelmann, Christian Fahl, Johannes Pieper (alle LM), Nils Marius Schellhaas (HH) und Jan Wilhelm Witte (OS)
über die Annahme unter die Kandidaten für das Weiheamt durch Weihbischof Dr. Thomas Löhr am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus.

Möge das Ja Eurer Bereitschaft, das Ihr der Kirche bei der Feier der Admissio gegeben habt, Euch auf Eurem weiteren Lebens- und Glaubensweg tragen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 03. Juli 2010 um 08:29 Uhr
 
Sankt Georgener wird selig gesprochen PDF Drucken E-Mail

Am 1. Juli 2010 hat Papst Benedikt XVI. im Rom das Dekret für die Seligsprechung von Johannes Prassek (1911-1943) und seiner Gefährten unterzeichnet. Der Lübecker Kaplan Prassek hat zuvor als Alumne des Bistums Osnabrück am Priesterseminar Sankt Georgen seine Studien absolviert.

Johannes Prassek ist somit der erste selige Alt-Sankt-Georgener!

In dem päpstlichen Dekret erkennt die Kirche den gewaltsamen Tod von Johannes Prassek und seiner Priesterkollegen Eduard Müller und Hermann Lange als Martyrium an. Die „drei Lübecker Martyrer“ wurden am 10. November 1943 zusammen mit dem evangelischen Pastor Karl Friedrich Stellbrink wegen offener und gemeinschaftlicher Kritik an der NS-Ideologie in Hamburg hingerichtet: Ein starkes Zeichen der Ökumene im christlichen Zeugnis des Mutes zur Wahrheit in Zeiten der Lüge. Das Datum für die Feier der Seligsprechung wird in nächster Zeit durch das Erzbistum Hamburg bekannt gegeben.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 03. Juli 2010 um 08:20 Uhr
 
Wallfahrt nach Hessenthal im Spessart PDF Drucken E-Mail

Am 27. Juni 2010 machten sich wieder viele Sankt Georgener auf zur Wallfahrt, die das Priesterseminar für alle Gruppen auf dem Campus organisiert. In diesem Jahr ging es zum Gnadenbild von Hessenthal bei Mespelbrunn, wo sich die Villa (Landhaus) des Priesterseminars befindet. In vier Gruppen marschierten wir als Sternwallfahrt getragen von Gebet und Gesang durch die Wälder und Wiesen des sommerlichen Spessart. In der Wallfahrtskirche fand der gemeinsame Abschlussgottesdienst statt. Danach ließen wir den Abend gemütlich am Grill bei der Villa ausklingen. Herzlichen Dank an dieser Stelle allen Organisatoren, und an alle, die zum Gelingen dieses geistlichen Weges beigetragen haben.

Ein paar Fotos finden Sie hier 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 02. Juli 2010 um 23:44 Uhr
 
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