Gottesdienste

Glaube „funktioniert“ nicht, ohne den Glauben zu feiern. Das wollen wir in Sankt Georgen jeden Tag aufs Neue in verschiedenen Formen des Gottesdienstes und des Gebets leben.

 

Die Feier der Eucharistie in der Kollegs- und Seminarkirche bildet das tägliche Kontinuum des gemeinsamen geistlichen Lebens. Sie wird jeweils von einem Seminaristen zusammen mit dem Zelebranten gestaltet. Mit der Seminargemeinschaft feiern und engagieren sich in den Messen aber auch andere Studierende, Lehrende und Gäste der Hochschule, insbesondere beim Campusgottesdienst, der „Sankt Georgener Messe“.

 

Die Liturgie des Stundengebets, die Schriftmeditation und andere Gebetsformen organisieren die Seminaristen in Absprache mit dem Spiritual in Eigenverantwortung für sich oder in kleineren Gruppen. Beispielsweise treffen sich einmal in der Woche die Seminaristen der gleichen Heimatdiözese zum gemeinsamen Stundengebet. Einen Teil der Stundenliturgie - besonders an Festtagen - betet die ganze Seminargemeinschaft bewusst gemeinsam in der Kirche.

 

Eucharistische Anbetung findet im Semester dienstags und an den Recollectio-Wochenenden am Samstag statt. Sie beginnt mit einer kleinen Andacht zur Aussetzung, die einer der beauftragten Akolythen unter den Seminaristen gestaltet. Sie wird mit dem eucharistischen Segen abgeschlossen.

Von der Wandelhalle aus erreicht man den Meditationsraum der Seminaristen.
Das Oratorium „Johannes Prassek“ steht für Gottesdienste kleinerer Gruppen zur Verfügung und wird von den Aufbaustudenten genutzt.

Großarchimandrit P. Michael Schneider SJ feiert in der Byzantinischen Kirche die Göttliche Liturgie.

Weitere, besondere Gottesdienste feiert die Seminargemeinschaft zu bestimmten Zeiten im Jahr: so z.B. Rorate-Messen als Frühmessen im Advent oder Marienadachten im Mai und das Märtyrergedenken für den ersten seliggesprochen Sankt Georgener: Kaplan Johannes Prassek mit den "Lübecker Märtyrern" (25. Juni).